Plakatentwurf klein

Plakat aFARM 2014 – Vielen Dank an Fotografie: Gero Deckenbrock www.himmlische-bilder.de

 
“It would be some advantage to live a primitive and frontier life, though in the midst of an outward civilization, if only to learn what are the gross necessaries of life and what methods have been taken to obtain them.” Henry David Thoreau:  “Walden; or, Life in the Woods” Chapter 3 (1854) – ” The Earth provides enough to satisfy every man’s need but not for every man’s greed. ” Mahatma Gandhi  (Quoted by Pyarelal Nayyar in Mahatma Gandhi: The Last Phase (Volume 10), page 552 (1958))

aFARM eine  Installation von Wilm Weppelmann

Münster Aasee, zweites Kapitel im Sommer 2014: was ich brauche!

1.9. bis 30.9.2014 Wilm Weppelmann – thirty days artist performance

1. Kapitel 2013: Wasser Wasser – Im Sommer 2013 wurde vom Künstler Wilm Weppelmann eine künstlerische Installation als schwimmender Gemüsegarten auf dem Aasee eingerichtet. Speziell konstruierte Schwimmpontons wurden zu einer 24 qm großen Fläche zusammengestellt, für eine Erdkultur mit 6t Mutterboden ausgestattet, mit Gartenbau-, Feldfrüchten,  Kräutern und einem 5 m hohen Apfelbaum bepflanzt  und dann ab Mitte Juni  als „aFARM – eine Installation von Wilm Weppelmann“ bewirtschaftet und gepflegt. Täglich um 17 Uhr ruderte der Künstler Wilm Weppelmann zu seinem schwimmenden Garten um die Gartenbau- und Feldfrüchte zu versorgen und zu bewässern. Das künstlerische Projekt „aFARM“ reflektierte die Bedeutung des Wassers für das Leben und die Nahrung. Im Oktober 2013 erfolgte die Ernte und der Rückbau der schwimmenden Gärten von Münster.

2. Kapitel  2014: was ich brauche!  – “aFARM – eine Installation von Wilm Weppelmann” findet auch 2014 eine Fortsetzung. Die schwimmende Gemüseinsel auf dem Aasee wird in diesem Jahr noch um ein gewagtes künstlerisches Experiment erweitert: Vom 1.9. bis 30.9. verlagert der Künstler Wilm Weppelmann für genau 30 Tage seine Arbeits- und Lebensstätte komplett auf den Aasee und wird sich keinen Schritt von seiner Insel entfernen. Ein zusätzlicher Holzkubus bietet ihm Tag und Nacht dann das notwendige Obdach und die Intimität. Mit einem abgeschlossenen Minimalhaushalt und einem streng geplanten Tagesablauf konzentriert Wilm Weppelmann sich ganz auf seine künstlerische Arbeit, die der Auseinandersetzung mit den menschlichen Grundbedürfnissen gewidmet ist. Im Umfeld von “aFARM” werden auch einige Veranstaltungen angeboten.

2014 mit freundlicher Unterstützung durch: Kulturamt der Stadt Münster, Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit,  Norbert und Thilo Bußmann der Zimmerei H.Schoster, BRILLUX, Peter Overschmidt, Schulbauernhof Emshof, Daldrup Gärtner von Eden, Gero Deckenbrock u.v.a.

Team:  Wilm Weppelmann ~  Assistent:  Christoph Otto Hetzel ~ Presse: Edda Klepp M. A. presse@afarm.de  Tel. 0251 1344344

Das Projekt ist der WELTHUNGERHILFE gewidmet – damit der Welthunger seine Grenzen findet.

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Prämissen – 30 Tage Dauerperformance 1.9. bis 30.9.2014 – aFARM, zweites Kapitel: Was ich brauche!

1. Kunst ist Leben, Leben ist Kunst. In diesen 30 Tagen gibt es keinen Trennstrich zwischen Alltag und Künstlerarbeit, konzeptionell sind die Tage und Nächte festen künstlerischen Prämissen und zeitlichen Regeln unterworfen, dazu gehört auch der Minimalhaushalt. Alles ist auch öffentlich nachvollziehbar und auf der Webseite www.afarm.de einsehbar. Trotzdem ist aFARM als künstlerischer Prozess ergebnisoffen, mit vielen Risiken besetzt und damit auch einer Möglichkeit des Scheiterns verknüpft. Der schwimmende Garten fungiert als öffentlicher Guckkasten als Schaubühne, das Mikrohaus erlaubt Witterungsschutz, eine gewisse Intimität und eine Plattform/Leinwand für die künstlerische Arbeit.
 
2. aFARM, zweites Kapitel: Was ich brauche! – Die künstlerische Arbeit und Dauerperformance “aFARM, zweites Kapitel 2014: Was ich brauche!“ ist eine komplexe Reflexion der Grundbedürfnisse des Menschen. Drei Kernelemente bestimmen den dramaturgischen und produktiven Aufbau der künstlerischen Arbeit: a) microhouse ~ housing – set up the world b) the crier – exclaim the world  c) garden ~ gardening – cultivate the world. Bestandteile hat Wilm Weppelmann schon in anderen musealen Zusammenhängen präsentiert und für diese Dauerperformance weiterentwickelt. Daneben spielt aber auch die tägliche Fotodokumentation und erweiterte Textarbeit eine Rolle.
a) microhouse ~ housing – set up the world – Jeder Tag ist einem elementarem “basic need” zugeordnet wie zum Beispiel Nahrung, Obdach, Kommunikation oder auch Bewegung. Jeder Tag ist zugleich inhaltlich verknüpft mit einer Entwicklungshilfeinitiative, die sich in ihrem Engagement mit diesem spezifischen Bedürfnis bzw. Mangel auseinandersetzt.
b) the crier – exclaim the world –  30 Worte an jedem Tag und für jeden Tag als literarischer Text von Wilm Weppelmann erstellt. Es gibt also einen Tagestext, der sich mit dem jeweiligen Grundbedürfnis auseinandersetzt. Dieser Text wird dreimal, zum Sonnenaufgang (zwischen 6.30 und 7.29 Uhr), High Noon und Sonnenaufgang (zwischen 19.09 und 20.16 Uhr) mit einem mechanischen Sprachrohr in alle vier Himmelsrichtungen deklamiert. „Bitte erwarten Sie keinen moralisierenden Betroffenheitstext oder Welt-sei-doch-endlich-gut-Aufruf“, sagt Wilm Weppelmann. Der Tagestext und die zugeordneten Hintergrundinformationen zu dem “basic need” werden jeweils am Folgetag auf der Webseite www.afarm.de und auf Facebook veröffentlicht.
c) garden ~ gardening – cultivate the world – von der Erde in den Mund. Natürlich gehört auch die tägliche Gärtnerarbeit zu den künstlerischen Übungen. Alle auf der Garteninsel gewachsenen Gartenbaufrüchte und Kräuter dienen während der 30 Tag der Selbstversorgung, zusätzlich werden aber auch noch weitere Lebensmittel für die Zeit auf der Insel bevorratet. Die genaue Liste der Lebensmittel wird am 30. August auf der Webseite www.afarm.de veröffentlicht.
 
3. Alle künstlerische Freiheiten zu haben, erfordert ungeheure Disziplin – Mein Tag hat in diesen 30 Tagen immer die gleiche Struktur. Ablauf und Ritual: 6.00 Aufstehen, Reinigung, Stille, Bewegung (auf der Stelle laufen, Liegestütze, Kniebeugen) – Sonnenaufgang: (zwischen 6.39 und 7.29 Uhr) „the first call“, dann Frühstück,  12 Uhr: „the second call“, 12.30 – 13 Uhr: „public affairs“, 13 – 13.30 Uhr: lunch, Sonnenuntergang (zwischen 19.09 bis 20.16 Uhr): „the last call“, Reinigung, Stille, Nachtruhe, auch die Zeiten für die Wassergewinnung, Gartenarbeit und die eigentliche künstlerische Arbeit sind genau definiert. Der genaue Tagesablauf wird am 30. August auf der Webseite www.afarm.de veröffentlicht.
 
4. Was ich habe, habe ich – mehr kann ich nicht haben – Die Listen der Gegenstände für die Haushaltsführung und Werkzeuge für die künstlerischen Arbeit und zusätzlichen Lebensmittel sind bewusst auf das Allernotwendigste reduziert und werden öffentlich hinterlegt. Aus Sicherheitsgründen durfte nicht auf ein Handy verzichtet werden, dass aber über keinen Internetzugang verfügt und primär dem Not- und Warnruf vorbehalten ist, also keine Funktion als Dauerverbindung zur Außenwelt hat. Einzig täglich 30 Fotografien zum Tagesthema in DINA4-SW Kopien und zweimal wöchentlich ein geladenes Akkupack im Austausch für das Handy werden Wilm Weppelmann per Boot übergeben. Ein handschriftlicher Zettel mit dem Tagestext verlässt dann auch die Insel. Nur bei ganz besonderen Umständen wird etwas zusätzlich auf die Insel verbracht, aber auch dies würde öffentlich kommuniziert. Der entsprechenden Listen werden am 30. August auf der Webseite www.afarm.de veröffentlicht.
 
5. 24 qm für die Nahrung und 6 qm für die Behausung sind vom 1. September bis 30. September 2014 für 30 Tage und Nächte die künstlerische Heimat von Wilm Weppelmann, er verlässt nur bei “Tod, Krankheit, Sturm, Blitz und behördlichen Anforderungen” diesen engen Rahmen. Der schwimmende Garten fungiert auch als öffentlicher Guckkasten als Schaubühne, das Mikrohaus erlaubt Witterungsschutz, eine gewisse Intimität und eine Plattform/Leinwand für die künstlerische Arbeit.
 
6. Ernährungsprämisse. Sollten die geplanten Lebensmittel nicht ausreichen, wird Wilm Weppelmann fasten. Dies ist für etwa den Zeitraum einer Woche unbedenklich. Die Planung orientiert sich an einer Empfehlung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft von einem Grundnahrungsmittelnotvorrat für eine Person und 30 Tage bei durchschnittlicher täglicher Energiezufuhr von 2200 Kilokalorien unter Berücksichtigung der vorhandenen Gartenbaufrüchte. Grundlagen: http://www.ernaehrungsvorsorge.de  und  Survival-Netzwerk
 
7. Glossar
aFARM a FÜR DEN ENGLISCHEN ARTIKEL & ABBREVIATION FÜR ALPHA, ARTIST, ARCHE, DER FLUSS AA, AASEE, AQUA – FARM FÜR GLOBALE LANDWIRTSCHAFT, SUBSISTENZWIRTSCHAFT – DIE KASTENFÖRMIGE KONSTRUKTION VON aFARM IST IM MASSVERHÄLTNIS DER BIBLISCHEN ARCHE ANGELEGT 6:1 LÄNGE:BREITE
 
Zahl 30 als symbolische Zahl – 30 ist zunächst die Zahl eines runden Monats (Rundjahr: 12 = 360 : 12); 30 Jahre sind 1 Monat eines „Götterjahres“ von 360 Jahren. Die Zahl 30 wird zum Symbol einer runden Summe. (Altes Testament Richter 14, lff.)
 
Ausrufer Praeco (lat.) gab es schon im alten Rom, im Mittelalter gehörten sie zum normalen Erscheinungsbild von Städten und Gemarkungen und in manchen Entwicklungsländern gibt es sie noch heute, um Todesfälle o.ä. zu verkünden. Ein Beruf, der einen ernährte, war es wahrscheinlich nicht, wohl eher eine zusätzliche Funktion zu der man amtlich berufen wurde, um die wichtigsten Nachrichten oder Anordnungen schnell im Ort zu verkünden.
 
7. Weitere Termine:
29.8. 17 Uhr Installation (unter Vorbehalt) Standort Gian-Pool-Balls – Hausponton wird mit Kran aufgesetzt und dem schwimmenden Garten verbunden
1.9. ab 6 Uhr bis ca. 6.30 Uhr (Aaseestufen Giant-Pool-Balls) Einschiffung von Wilm Weppelmann – die mitgenommenen Gegenstände/Werkzeuge werden noch einmal am Ufer ausgebreitet, danach wird Wilm Weppelmann und Inventar mit einem Ruderbot zur Insel gebracht
täglich ab 1.9. bis 30.9.: Praeco
a. jeweils zum Sonnenaufgang, High Noon und Sonnenuntergang – Wilm Weppelmann als literarischer Stadtausrufer
b. für Presse und Medien: von 12.30 bis 13.00 Zeiten für “public affairs” also Interviews etc. – eine Terminabsprache mit Edda Klepp ist erforderlich
30.9.2014 Ausschiffung, zum Sonnenuntergang also nach dem letzten literarischen Ausruf (also ca. 19.03 Uhr) wird der Hausponton abgekoppelt, mit Wilm Weppelmann ans Ufer (hinter Segelclub Aaseeterrassen) verbracht und er verlässt seine Insel.
5.10.2014 11 bis 13 Uhr “Die letzte Ernte – ein bedenkliches Erntedankfest” mit Prof. Dr. Joachim Gardemann (Leiter Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe Fachhochschule Münster), Dr. Kajo Schukalla (Ghana-Forum NRW und Gesellschaft für bedrohte Völker), Wilm Weppelmann, Helge Salnikau von “Freuynde + Gaesdte” und Szenen aus der Inszenierung “Der wahre Robinson”, und weiteren Gästen, serviert wird dazu eine “Hungersuppe” zu Gunsten der Welthungerhilfe – am letzten Tag und in den letzten Stunden der Aasee-Gemüseinsel von Wilm Weppelmann.
Treffpunkt: Aaseestufen/Giant Pool Balls
Donnerstag den 9.10. 2014 19 bis 22 Uhr :
“Einfach Afrika –  Einblicke in Afrikas Literatur und Filmschaffen – Ein Seminar zur Einführung mit Lektüre und Filmbeispielen”
von und mit Dr. Kajo Schukalla
Die Themen der Veranstaltungsreihe werden in der afrikanische Gegenwartsliteratur vielfach aufgegriffen. Da hierzulande afrikanische Literatur noch immer kaum bekannt ist, wird hier ein themenzentrierter Blick auf den kulturellen Reichtum Afrikas gewagt. Es werden ausgewählte Autoren und Filmemacher mit ihren Werken und literarischen Motiven vorgestellt. Nach einer Einführung werden auszugsweise Textstellen gelesen und auch Filmausschnitte gezeigt und besprochen.Organisation: Kulturgrün e. V.  “aFARM – eine Installation von Wilm Weppelmann”  in Zusammenarbeit mit Dr. Kajo Schukalla, Ghana-Forum NRW und Gesellschaft für bedrohte Völker
Ort: “Die Brücke” Raum 106 Das Internationale Zentrum für Studierende der WWU Wilmergasse 2 48143 MünsterFr 10.10. 20 Uhr Prof. Dr. Stefan Selke / Prodekan Hochschule Furtwangen Vortrag “Die neue Armutsökonomie und die Suche nach sozialer Nachhaltigkeit”
Einfach arm: Stefan Selke kritisiert, dass die Politik den Sozialstaat immer mehr beschneidet und dessen im Grundgesetz verankerte Aufgaben an ehrenamtliche und private Organisationen delegiert. Tafeln, Suppenküchen, Kleiderkammern und Co. wurden so zum Motor einer neuen Armutsökonomie. Während die Mildtätigen sich selbst feiern, werden die Empfänger zu Menschen zweiter Klasse degradiert.Stefan Selke ist als „Öffentlicher Soziologe“ häufiger Gast in den Medien. Dies umfasst seit 2009 die Teilnahme an 14 Fernsehsendungen und über 30 Radioprogrammen sowie mehr als 50 Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften. Hinzu kommt die Teilnahme an rund 50 öffentlichen Podiumsdiskussionen und Lesungen. Stefan Selke ist Gründungsmitglied des „Kritischen Aktionsbündnisses 20 Jahre Tafeln“ (www.aktionsbuendnis20.de) sowie der Online-Plattform Tafel-Monitor (www.tafelmonitor.de)Ort: Aula – ESG Ev. Studierendengemeinde Münster Breul 43 48143 Münster

http://www.hs-furtwangen.de/kontakte/fakultaet-gsg/208-stefanselke.html

http://www.amazon.de/Schamland-Die-Armut-mitten-unter/dp/3430201527Fr 17.10. 20 Uhr Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen / Privatdozentin an der Freien Universität Berlin http://www.breigarten.de/
Die Gärten der Frauen – Zur sozialen Bedeutung von Kleinlandwirtschaft in der Stadt und weltweitLange hatten wir uns daran gewöhnt, Gärten als bloße Dekoration etablierten städtischen Wohlstands zu sehen. Heute hingegen entdecken wir die Notwendigkeit von Gärten. Weltweit verteidigen Kleinbauern und städtische Gärtnerinnen ihr Land, die so ein Fokus für neue soziale Bewegungen aus unterschiedlichen Richtungen werden. Diskutiert werden im Buch, das Beiträge der internationalen Tagung Perspektiven der Kleinstlandwirtschaft in Stadt und Land – zur sozialen und ökologischen Notwendigkeit von Gärten als einer weiblichen Ökonomie enthält, Formen der Kleinstlandwirtschaft, ihre soziale, ökonomische und ökologische Notwendigkeit.

Ort: Aula – ESG Ev. Studierendengemeinde Münster Breul 43 48143 Münster

So 19.10. 15 Uhr “Unterwegs zur Gelassenheit –  Lesewanderung rund um den Aa-See mit dem Schriftsteller Ulrich Grober”.
Treffpunkt: Aaseestufen/Giant Pool Balls

“Gelassenheit, ja, aber was ist das? Nur ein souveränes Krise-Management? Oder gar stoische Gleichmut? “Gelassen” kommt von “lassen”. Klingt banal, hat es aber in sich. Erst indem wir Dinge lassen, unterlassen, davon ablassen, schaffen wir Raum, uns auf Neues… einzulassen. Die Abkehr von den Fixierungen auf die viel zu vielen Dinge gibt die Kraft für die Hinwendung zur Sphäre des Immateriellen. Pura vida, pralles Leben! Auf seiner Lese-Wanderung präsentiert und diskutiert der Schriftsteller Ulrich Grober eigene Texte zum Thema.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Grober Autor der Bücher: Vom Wandern. Neue Wege zu einer alten Kunst. Zweitausendeins; Die Entdeckung der Nachhaltigkeit. Kulturgeschichte eines Begriffs.  u.a.

Fr 24.10. 20 Uhr Ute Scheub “Glücksökonomie – Wer teilt, hat mehr vom Leben ” Vortrag – Buch ist 2014 im oekom Verlag erschienen

Lebenszufriedenheit hängt immer weniger von Geld und Besitz ab. Wichtig für persönliche Glücksgefühle sind soziale Fähigkeiten wie Kooperieren, Teilen oder sich für andere einsetzen – und sie finden immer öfter Eingang in unsere Arbeitswelt. Die Autorinnen haben Menschen besucht, die ein völlig anderes Leben führen, und berichten aus der bunten Welt des befreienden Miteinanders, die durch das Internet enorm befeuert wird.
Die promovierte Politikwissenschaftlerin Ute Scheub hat eine Reihe sehr erfolgreicher Bücher zu den Themen Frieden, Frauen und Ökologie veröffentlicht.

Ort: Aula – ESG Ev. Studierendengemeinde Münster Breul 43 48143 Münster

http://de.wikipedia.org/wiki/Ute_Scheub

http://www.oekom.de/nc/buecher/gesamtprogramm/buch/gluecksoekonomie.html

Do 30.10. 20 Uhr Dr. Andreas Mussenbrock “Die Philosophie des Einfachen” – Vortrag
Der Münsteraner Philosoph Dr. Andreas Mussenbrock veröffentlichte 2010 im dtv Verlag “Termin mit Kant – Philosophische Lebensberatung” (jetzt 3. Auflage und versch. Übersetzungen) vor dem geistigen Hintergrund: Wie kann man die Ideen der großen Denker für die konkreten Probleme des täglichen Lebens nutzen?

http://www.dtv.de/autoren/andreas_mussenbrock_13405.html

Ort: Aula – ESG Ev. Studierendengemeinde Münster Breul 43 48143 Münster

 
 “Es wäre von einigem Vorteil, ein bedürfnisloses Grenzleben zu führen, wenn auch inmitten äußerlicher Zivilisation, bloß um zu erfahren, welches die gröberen Lebensbedürfnisse sind und auf welche Weise man zu ihnen gekommen ist.”  “‘It would be some advantage to live a primitive and frontier life, though in the midst of an outward civilization, if only to learn what are the gross necessaries of life and what methods have been taken to obtain them.” Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern – Kapitel 3